Samsung: Erste SSD im BGA-Gehäuse

Totale 300

Samsung hat jetzt die erste SSD im BGA-Gehäuse angekündigt. Bisher musste man SSD-Massenspeicher mit einem Festplattenkabel anschließen oder via M.2- oder PCIe-Anschluss direkt auf die Hauptplatine stecken. Die neue Samsung PM971-NVMe wird auf die Hauptplatine eines Computers geklebt und dann sehr kurz einer Temperatur von etwa 200 bis 300 Grad Celsius ausgesetzt. Dadurch schmelzen die winzigen Lötzinnkügelchen an der Unterseite und stellen elektrische Kontakte mit entsprechenden Gegenstellen auf der Platine her.

Toshiba OCZ RD400: M.2 mit NVMe oder PCIe

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Die neue Toshiba OCZ RD 400 erhält man entsprechend den persönlichen Ansprüchen und der vorhandenen Hardware wahlweise als M.2-Steckkarte mit NVMe-Anschluss oder mit einem Adapter als PCIe-Steckkarte. So oder so wendet sich der japanische Hersteller mit diesem Highend-Produkt in erster Linie an „Enthusiasts und Hardcore Gamers“ – die bereit sind, viel Geld für sehr viel Leistung hinzulegen. Dementsprechend sehen die Leistungswerte der Toshiba OCZ RD 400 aus.

Kingston UV400 SSD

Kingston UV 400 480

Gerade erst auf den Markt gekommen und schon zu Niedrigpreisen erhältlich ist die neuen Kingston UV400 SSD – und das, obwohl sie laut Hersteller Spitzengeschwindigkeiten für SSDs mit SATA-III-Anschluss erreicht. Dafür sorgt ein Controllerchip vom Typ Marvell 88SS1074, der die TLC-Flashzellen mit bis zu vier Kanälen parallel ansprechen kann.
Die Kingston UV400 erhält man wahlweise mit 120 GByte, 240 GByte, 480 GByte oder 960 GByte und grundsätzlich gibt es nur Modelle im 2,5-Zoll-Festplattengehäuse mit SATA-III-Interface. Die Leistungswerte können für SSDs der Einstiegsklasse aber absolut überzeugen.

Einsteiger-SSD: Samsung Evo 750

Samsung Evo 750 schräg 480

Normale Anwender merken keinen Unterschied, ob sie in ihren Computer eine schnelle oder eine günstige SSD einbauen. Tatsächlich bringt schon der Einbau einer ganz günstigen SSD einen solchen Geschwindigkeitsvorteil, dass man die in der Praxis minimalen Tempodifferenzen nicht mehr merkt. Deshalb boomen nach wie vor die ganz preisgünstigen SSDs: Zunächst entscheidet man sich für die Kapazität, dann schaut man auf die Preise, nimmt wegen der ständig fallenden Verkaufspreise eine Kapazitätsstufe größer und bestellt dann die günstigste SSD mit dieser Kapazität.
Samsung reagiert auf dieses Kaufverhalten mit der Evo 750, die jetzt auch in Deutschland in einer 500-GByte-Version offiziell erhältlich ist.

Network Attached Storage mit M.2-Steckplätzen: Server für unterwegs

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Das QNAP NASbook TBS-453A ist ein Server für unterwegs: Wenn mobil eine kleine Arbeitsgruppe an den gleichen Datenbeständen arbeiten muss, braucht man entweder eine cloudbasierte Lösung, die aber viel Mobilfunkbandbreite benötigt. Oder man nimmt die Cloud einfach mit und stellt sie auf den Tisch: Das NASbook ist ein Miniaturserver mit vier Steckplätzen für SSD-Laufwerke im M.2-Format.

Samsung: SSD mit 15,3 TByte Kapazität

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Samsung liefert ab sofort die bereits zum letzten Flash Memory Summit vorgestellte größte SSD der Welt: Mit 15,3 TByte Kapazität ist die Samsung PM1633a perfekt geeignet für speicherintensive Anwendungen. Die SSD arbeitet mit einem 12 GBit pro Sekunde übertragenden SAS-Anschluss. Jede SSD besteht aus 32 Stapeln zu jeweils 16 Speicherchips. In jedem Speicherchip sind die einzelnen Speicherzellen dank Samsungs V-NAND-Technologie in 48 querstehenden Lagen übereinander angeordnet. Samsung wirbt mit 200.000 IOPS beim lesen und 32.000 IOPS beim schreiben von Daten.

Test: Toshiba THNSNJ960PCZS mit 960 GByte

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Die HK3R2-Serie wendet sich an Unternehmen mit überwiegend Lesezugriffen auf die Massenspeicher. Trotzdem verträgt das Laufwerk auch große Schreibmengen, denn der Hersteller garantiert für sein Produkt eine Haltbarkeit von 1 DWPD. DWPD steht für „Drive Write Per Day“: Man könnte also einmal pro Tag die SSD komplett neu beschreiben und natürlich viele Male lesen. Trotz dieser großen Schreibmenge gewährt der Hersetller eine fünf Jahre dauernde Garantie. Bei vollem Einsatz über die fünf Jahre wäre das beim größten Modell mit 960 GByte eine garantierte Schreibmenge von 1752 TByte, und das ist natürlich weit mehr als jede Consumer-SSD verträgt. Die kleineren Modelle vertragen entsprechend weniger, aber immer noch 1 DWPD.

Toshiba: SSD für Unternehmen und Rechenzentren

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Die Toshiba HK4-Baureihe sind mit MLC-Flash-Speichermodulen aufgebaut, die in 15-nm-Technologie gefertigt wurden. Für die Hersteller bedeutet umso kleiner, desto besser, denn wenn die Speicherzellen kleiner werden, passen mehr auf die gleiche Silizium-Fläche. Dadurch steigt die Ausbeute und der Preis sinkt. Die HK4-Baureihe besteht aus zwei Varianten, die technisch nicht völlig, aber fast ganz verschieden sind. Die HK4R ist (man beachte das „R“ in der Modellbezeichnung) für leseintensive Anwendungen gedacht, während die HK4E auch für Rechenzentren mit vielen Schreibzugriffen geeignet ist.