Kingston UV400 SSD

Gerade erst auf den Markt gekommen und schon zu Niedrigpreisen erhältlich ist die neuen Kingston UV400 SSD – und das, obwohl sie laut Hersteller Spitzengeschwindigkeiten für SSDs mit SATA-III-Anschluss erreicht. Dafür sorgt ein Controllerchip vom Typ Marvell 88SS1074, der die TLC-Flashzellen mit bis zu vier Kanälen parallel ansprechen kann.
Die Kingston UV400 erhält man wahlweise mit 120 GByte, 240 GByte, 480 GByte oder 960 GByte und grundsätzlich gibt es nur Modelle im 2,5-Zoll-Festplattengehäuse mit SATA-III-Interface. Die Leistungswerte können für SSDs der Einstiegsklasse aber absolut überzeugen:

Leistung120 GByte240 GByte480 GByte960 GByte
Lesen550 MByte / Sek.550 MByte / Sek.550 MByte / Sek.540 MByte / Sek.
Schreiben350 MByte / Sek.490 MByte / Sek.500 MByte / Sek.500 MByte / Sek.
Lesen90.000 IOPS90.000 IOPS90.000 IOPS90.000 IOPS
Schreiben15.000 IOPS25.000 IOPS35.000 IOPS50.000 IOPS
Haltbarkeit
Maximale garantierte Schreibmenge50 TByte100 TByte200 TByte400 TByte

Deutlich erkennt man die Geschwindigkeitszunahme bei den größeren Laufwerken, was den zusätzlichen parallel geschalteten Kanälen zu verdanken ist. Die garantierte Schreibmenge ist nicht weit entfernt von der deutlich teurerer SSDs. Kingston verlangt für das Einstiegsmodell mit 120 GByte unter 45 Euro, die mit 240 GByte kostet unter 65 Euro und die mit 480 GByte etwas unter 120 Euro. Damit braucht man sich eigentlich nicht mehr überlegen, ob man die kleine oder die mittlere nimmt – man greift gleich zur großen! Die Variante mit 960 GByte ist bis dato noch nicht lieferbar.

Der niedrigste Stromverbrauch der Kingston UV400 liegt bei 0,6 Watt, der maximale bei 2,5 Watt.

Kingston vertreibt diese SSD wahlweise „nackt“, also ohne Zubehör, oder mit einem Desktop-/Notebook-Upgrade-Kit, das ein 2,5-Zoll-USB-Gehäuse für Notebooks, einen 3,5-Zoll-Einbauadapter für Desktop-Rechner, ein SATA-Kabel und einen Coupon zum kostenlosen Download der Migrationssoftware von Acronis enthält.